Let’s go!

Das Buch ist da. Es ist schon seit ein paar Tagen lieferbar und hat sogar schon die erste Rezension erhalten. René Martens war in der MDR-Medienkolumne „Altpapier“ ziemlich angetan:

„Wohlgemerkt: „Die verdrängte Pandemie“, herausgegeben von Frédéric Valin und Paul Schuberth, ist ein medienkritisches Buch, aber weit mehr als das. Es finden sich dort zum Beispiel auch ein Beitrag zu „globalen Impfhierarchien“ und der Bericht eines Oberarztes einer COVID-19-Station. Wobei auch dieser Mediziner – Wolfgang Hagen, Autor des nachdrücklich empfohlenen Blogs/Newsletter „All Coronaviruses are bastards“ – um Medienkritik nicht herum kommt:

„Bisweilen liest man in sogenannten Aufarbeitungen den Vorwurf, dass selbst zu den Spitzenzeiten nicht einmal die Hälfte der Intensivbetten mit COVID-Kranken belegt waren. Das klingt oft so, als ob die restlichen Intensivbetten unbelegt gewesen wären. Tatsächlich war ein großer Teil der Betten aber natürlich nicht unbelegt, sondern für Nicht-Covid-Kranke vorgesehen (…) Es stimmt, dass trotzdem Betten frei blieben – viel zu wenige im Übrigen. Der Grund mag manche überraschen: Intensivstationen sollten nie komplett voll sein.“

Was manche Journalisten wahrscheinlich erst begreifen werden, wenn sie oder Angehörige einen freien Platz auf einer Intensivstation benötigen.“

Einigermaßen überwältigt sind wir auch von den Reaktionen in den sozialen Medien. Menschen schreiben, sie hätten ein Stück weit ihre politische Heimat wiedererlangt; andere, dass sie gerne einen Lesekreis zum Buch machen würden; wieder andere freuen sich, von uns zitiert worden zu sein, als wären nicht wir gesegnet gewesen mit ihrem Input, sondern als hätten sie uns etwas zu verdanken. Das Gegenteil ist der Fall; oder sagen wir: es stimmt beides. Wir haben auch deswegen ein zumindest in weiten Teilen aktivistisches Buch gemacht, weil wir uns den Leuten, die wir zustimmend zitieren, nahe fühlen.

(Ich würde die einzelnen Beiträge normalerweise gerne verlinken; aber sollte das Buch die Aufmerksamkeit der Querdenker*innen auf sich ziehen, will ich nicht derjenige sein, der diese Leute auf einzelne Profile lenkt; traurig, dass ich diese Vorsichtsmaßnahme für nötig erachte; warum ich das tue, das werde ich nochmal ausführen zu einem späteren Zeitpunkt.)

Der Unrast Verlag, bei dem das Buch erschien, ist übrigens ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als unsere linke Kritik am Pandemierevisionismus erschien, ins Fadenkreuz rechter Kreise geraten (nicht wegen des Buches, sondern weil er verdientermaßen den deutschen Verlagspreis für herausragende verlegerische Leistungen erhalten hat). Es war schweirig genug, einen Verlag zu finden, der dieses Buch hat machen wollen: diese schmierige NIUS-Kampagne ist auch ein Angriff auf kritische Herangehensweisen wie unsere. Wir sind sehr stolz auf unseren Verlag, dass er sich dem entgegenstellt.

Solltet ihr dem Buch helfen wollen, wären dieses Wege: Man kann das Buch über uns bestellen oder die Verlagsseite. Rezensionen bei so einem Scheiß wie amazon helfen aber leider auch. Zélawie wie der Franzose (das wäre ich) sagt. „Hommers“, würde der Österreicher sagen, das wäre Paul.

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